Donnerstag, 27. September 2007

Ich lebe noch... :-)

Meine Lieben,
lang ist's her dass ich was von mir habe hören lassen. Das hat mehrere Gründe; einer davon - der Hauptgrund -sind u.a. Jefferson und seine Freunde der amerikanischen Revolution. Diese Herren, resp. die Kapitel über sie in einem sehr dicken Buche über 'A History of the American People' haben mich die letzten Tage stets beschäftigt gehalten und werden dies auch noch die folgenden Tage (und Wochen) tun. Ich habe am Montag meinen ersten grossen Test und muss dafür noch viel lesen und lernen... Ist allerdings auch sehr spannend was man da so alles lernt - Amerikanische Geschichte ist zum Glück noch nicht so alt/lange :-)
Ein weiterer, erheblich erfreulicherer, Grund für mein temporäres Schweigen war ein Kurztrip in die Schweiz, den ich um keinen Preis missen möchte. Silvias und Christians Hochzeit war wunderschön und ich hatte die Ehre, darin einen Beitrag zu leisten... Einen davon könnt ihr oben bei den Fotos betrachten... Die Fotos sind noch nicht bearbeitet und so aber für nen ersten Eindruck ist's schon mal toll.

So, nu zal ik eindelijk naar bed gaan omdat ik heel moe ben en morgen weer vroeg moet opstaan. Meschien zal ik in de toekomst vermeerd in het Nederlands schrijven want ik dat heel leuk vind en jullie dan ook nog iets kunnen leren ;-) (Übersetzung: So, nun geh ich endlich ins Bett weil ich sehr müde bin und morgen wieder früh aufstehen muss. Vielleicht werde ich in Zukunft öfters auf Niederländisch schreiben weil ich das sehr lustig finde und ihr somit auch was lernen könnt ;-)

Tot ziens!

P.S. Sorry für mein (teilweise etwas verwirrendes) Deutsch, irgendwie krieg ich hier langsam ein Durcheinander mit den Sprachen ...

Donnerstag, 20. September 2007

Berner Sennenhunde und Holländische Tukkerboote

Seltsame Überschrift...?! Ihr werdet's sehen. Also was das Tukkerboot betrifft kann ich euch gleich mal aufklären. Ich bin am Dienstag zum ersten Mal in den Genuss einer Bootsfahrt gekommen und dann erst noch auf einem EINHEIMISCHEN Boot, welches halt auch dementsprechend klein und lahm war :-) Zusammengequetscht zwischen einer Italienerin und einer Holländierin, mit einem Engländer und nem Moldavier auf der Rückbank und nem geprächigen Holländer am Steuer bin ich in der Abenddämmerung durch die Grachten gefahren. Der Anlass dazu? Ein "Get Connected" Anlass der Organisation ISMA (International Student Meeting Point Amsterdam oder so) organisiert von jungen christlichen Studenten die ein Anliegen für internationale Studenten haben (Gott sei Dank! :-) Ja, war cool. Dann haben wir noch gelernt auf Holländisch Smalltalk zu führen, was wir dann gleich draussen auf der Strasse üben mussten. Wir sollten Leute ansprechen und ein paar Fragen stellen UND wir durften kein Englisch reden, sondern nur unser Schild (mit der Aufschrift "Ik wil Nederlands leren") zeigen. Hehe, eine Frau hat uns darauf auf Englisch erklärt, wo wir Kurse besuchen könnten... War ein witziger Abend, werde mit ein paaren davon bestimmt in Kontakt bleiben und wenn mein Holländischkurs Mitte Okt. vorbei ist kann ich dann auch ab und zu mal bei dem Treffpunkt vorbeischaun. Eine Studentin habe ich kennengelernt, die heisst gleich wie der berühmte Maler: Vermeer - so ein toller Name.
Nun noch zu den Sennenhunden. Gestern hat zum ersten Mal seit ich hier wohne jemand an meine Tür geklopft (tja, fast schon ein bisschen armselig, ich weiss...). Es war Christian aus Deutschland, der auch hier auf dem Flur wohnt. Er machte grade die Runde und versuchte ein 3.Stock Treffen unten in der Bar zu organiseren (weil das Bier am Mi nur 1 Euro kostet... :-) Ging dann später runter und traf ein paar von meinen Nachbarn. Das war sehr interessant und nett. Hab endlich herausgefunden, wer sich hinter der "Totenkopf-Tür" (Tür mit Totenkopfkleber) verbirgt, und dass es eine "pirate flag" darstellen soll. Naja, das finde ich schon ein wenig beruhigender...Die Leute kommen von überall, Canada, USA, Deutschland, ... Deutsche hat's eigentlich noch viele hier. Mit dem aus Oregon, USA hab ich dann noch n bisschen geplaudert und er hat mir von seinen Hunden erzählt - einer davon: ein Berner Sennenhund. Er sagte später, dieser sei ein lieber Hund aber etwas langsam. Als ich ihm erzählte, dass die Berner in der ganzen Schweiz sehr beliebt sind, aber bekannt für ihre, naja, Nicht-so-Schnellheit, hat er sich fast nicht mehr eingekriegt vor lachen :-) Tja, also wenn sogar schon die Hunde in Übersee durch ihre langsame Art ihren Wurzeln gerecht werden, dann weiss ich auch nicht mehr, was die Berner noch weiter zu ihrer Verteidigung anbringen könnten ;-) (Sorry Sili und Silvia und wär au immer sich agsproche fühlt!)
So, jetzt mach ich mich noch ans lernen, denn dieses Wochenende werde ich dazu nicht sehr viel Zeit haben. JUHUI! Ich komm in die Schweiz. Freue mich riesig, ein paar von euch bald wieder zu sehen! Machts gut, bis dann.

Übrigens, zu eurer Unterhaltung habe ich bei den Fotos eine neue Rubrik/Galerie gestartet, die ich fortlaufend aktualisieren werde: "Amsterdam Apart" (apart=holl. für sonderbar, eigen, kurios, exklusiv). Wusstet ihr z.B. das WC-Rölleli exakt die richtige Grösse haben für ein 3-Minuten-Ei?! Tja, Not macht erfinderisch... Viel Spass!

Sonntag, 16. September 2007

WOW!



Also zuerst möchte ich euch allen danken für eure lieben Beiträge im Gästebuch oder per mail! Es freut mich immer sehr etwas von euch zu hören! Sorry wenn ich nicht immer alle sofort beantworten kann.


Gestern war ich an der 100 jaar pinksterbeweging Nederland (100 Jahre Pfingstbewegung Niederlande) im Olympischen Stadion hier in Amsterdam. Leute aus ganz Holland, resp. den Niederlanden, aus verschiedenen Freikirchen kamen da zusammen. Ich habe dort auch Ap und Anita Verwaijen getroffen und hab mich sehr gefreut, mal wieder bekannte Gesichter zu sehen.

Die Konferenz ist etwa mit dem Christustag im Joggeli zu vergleichen, sehr viele Leute... War echt toll und tat gut, wieder mal Worship und tolle Inputs zu hören/mitzumachen. Nebst sehr unterhaltsamen Rednern war die Crème de la Crème der christlichen Szene von Holland da. Unter anderem Kees Krayenoord (oder wie auch immer man das schreibt) mit seiner Band, vielleicht so was wie der Lothar Kosse von Holland (auf jeden fall sehr berühmt hier), die Girlband 'Access' (anscheinend auch ziemlich berühmt), der Maranatha Chor (keine Ahnung ob die berühmt sind, auf jeden fall sind sie gut) und und und. War meist auf holländisch aber es ging gut. Zum zMittag hab ich mir dann zum ersten Mal hier 'patat oorlog' (Pommes mit Mayo und Ketchup, wörtlich übersetzt 'Krieg-Pommesfrites' - naja, eher etwas makaber, hauptsache man denkt während dem Essen nicht zu sehr über den Namen nach :-) und dazu noch eine 'Frikandel' (was das ist kann ich euch leider auch nicht genau sagen, irgendwas mit Fleisch aber vielleicht will ich's auch lieber nicht wissen...).

Wo ich leider nicht dabei war, aber was bestimmt genial war, war ein Konzert von Hillsong UNITED auf dem 'Dam' (ein Platz mitten in Amsterdam). So cool, mitten in der Stadt! Ich bin dann aber am Abend in den Genuss eines Hillsong UNITED Konzerts gekomen. Für die, die das nicht kennen, das ist eine Gruppe von jungen - eher seltsam punkig/alternativ gekleideten - Menschen einer Gemeinde/Freikirche aus Sydney, die tolle, rockige Musik machen... :-) Hm, noch schwierig zu beschreiben. War auf jeden Fall genial, weil da sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo viele Leute im Stadion waren, keine Ahnung wieviel Tausende, Zehntausende. Nach dem Abendessen ging's dann los. Ich hatte eine weitere 'Spezialität' gegessen, nämlich ein 'broodje croquet' (also was DA drin ist weiss ich jetzt beim besten Willen nicht! 'croquet' ist irgendwas frittiertes mit einer undefinierbaren grünen Füllung, die aussieht wie vermatschte Rhabarber und gelegentlich hat es ein paar Stücklein drin die wie Fleisch aussehen, aber eben...)

Das Wetter war den ganzen Tag (zum ersten Mal seit ich hier bin!) echt wunderschön, 'schitterend' oder 'lekker' 'weer'(Wetter) wie man hier sagen würde. Das war dann natürlich auch am Abend sehr angenehm.

Mit meinem Velo bin ich dann durch's nächtliche Amsterdam wieder nach Hause gefahren und hab versucht ein paar Fotos zu machen. Diese und weitere Fotos des Tages findet ihr oben bei den 'Fotos'.

So, jetzt mache ich mich dann auf den Weg richtung Kadijksplein. Ich geh dort mal noch in ne andere Gemeinde reinschauen. 'Zolder50' (zolder=Estrich/Dachboden), eine junge, englischsprachige Gemeinde) bin gespannt.

Wünsche euch allen einen super Start in die neue Woche! Bis bald! :-)

Dienstag, 11. September 2007

Mit allem was dazu gehört...


Tja, ich würde sagen, I'd consider myself a 'real' exchange student now. Warum? Hm, die gehn doch immer bis spät Abends auf Partys, treffen Leute von überall und denken gar nicht zu viel ans lernen. Naja, also dem bin ich heute voll nachgekommen.
Brauchte - wie so vieles hier - zuerst mal ein bisschen Mut, aber ich bin dann doch (ganz alleine) an das 'Borrel' der ISN (International Student Organisation) gegangen. Das ist jeden Dienstag am Rembrandtplein. Zuerst noch die Erklärung; ein 'Borrel' ist eigentlich die Bezeichnung für ein alkoholisches Getränk, wird aber auch frei gebraucht für fröhliche Zusammenkünfte junger, glücklicher Leute (Studenten), die dann halt eben ein 'borrel' trinken und irgendwann zur lauten Musik zu tanzen beginnen. So was wie ne inoffizielle Disco - hm, Holland halt.
Also ich bin dahin gegangen, kannte kein Schw..., traf dann aber auf dem Klo (immer gut für ruhige Kennenlerntreffen) eine Italienerin, die mich ein paar andern vorstellte etc. Ich traf sogar die Studentin, die morgen mit mir und einem Prof einen Kurs hat - ich hab den nur mit ihr und ausgerechnet SIE treffe ich in all den vielen Leuten an, hm wieder mal so ein tolles Erlebnis! Ja, also dann hab ich dann doch noch ein paar bekannte Gesichter angetroffen. Im grossen und ganzen war's aber doch schon ein wenig, naja, also sagen wir mal in der Schweiz würd ich glaub ich nicht auf so ne Party gehn.
Dann bin ich so gegen halb 12 wieder mit meinem Fahrrad inRichtung Stavangerweg (wo ich wohne) gefiets (holländisch für 'Fahrrad fahren' sprich 'gefitzt'). Amsterdam by night ist eines DER Highlights bisher und dann erst noch vom Velo aus, unglaublich, echt!!!
Bei mir in der Nachbarschaft war eben auch noch ne Party:-) Die Stimmung da hat mir wesentlich besser gefallen. War sehr relaxt und man ist schnell mit den Leuten ins Gespräch gekommen. Ich hab gleich drei Griechen angetroffen die auch hier wohnen, hehe. Ich hoff dass ich dann mal zu denen zum griechisch Essen gehen kann (eingeladen haben sie mich auf jeden fall, aber das heisst ja noch nix). Dann hab ich einen von meinem Stock getroffen (juhui, endluch mal!) ein Deutscher, heisst - na wie wohl...: Christian (echt, haben die da keine anderen Namen?!;-) und dann noch nen Chinesen und die Heidi aus Norwegen und und und. Also sehr erfolgreich würd ich sagen. Sehr nette, 'decent' Leute, die mir glaub ich eher entsprechen. Und dann natürlich noch zu guter letzt een mooie man uit Nederland met wie ik nu alleen Nederlands zal praten - darf natürlich nicht fehlen und ist ein wuderbarer Abschluss eines durchaus gelungenen Abends (den ich hoffentlich morgen früh mangels Schlaf nicht bereuen werde, immerhin hab ich den Abend ganz ohne 'borreltje' überstanden...)

Ok dann, das war's mit den allerneusten News des Amsterdammer Studentenlebens.

Tot ziens!

Montag, 10. September 2007

Überlebt :-)

So, wo waren wir... Hm, ich glaube mein letzter Eintrag war Samstags. Also wie ihr bereits auf den Fotos gesehen habt (ich hoffe es hat geklappt und ihr konntet sie anschauen), war ich am Sonntag auf Entdeckungsreise in Amsterdam Nord.
Sehr müde stand ich Sonntag früh auf um mich ins Ungewisse zu wagen. Hier ist es Abends meist recht laut (zumindest am Wochenende und wenn Parties sind), weil mein Zimmer direkt gegenüber vom Quartierkaffee (Baracke...) ist. Naja, Ohropax stehn immer noch auf meiner Einkaufsliste. Wie auch immer, ich hab die richtige Fähre gefunden, bin dann mit meinem Velo auf der andern Seite des Hafens wohl angekommen und hab mich mit meinem stetigen Begleiter (dem Stadtplan) auf die Suche nach der Alkmaarstraat gemacht. Nach einigen Zusatzschlaufen bin ich dann doch noch (rechtzeitig!) zum Gottesdienst der Forsquare-Gemeinde 'Haggai' gekommen. War ähnlich wie zu Hause - nur halt alles auf Holländisch. Erstaunlicherweise hab ich das meiste gut verstanden und konnte mich auch recht gut verständigen. Brauchte etwas Mut aber ich zieh's dann halt durch und probier möglichst nicht auf Englisch zu wechseln. Hab auch schon einige Bekanntschaften gemacht und mich für eine Kleingruppe angemeldet. Bin gespannt...
Die Atmosphäre an der Uni ist - abgesehen von der Sprache und den Lokations - sehr ähnlich wie in Basel. Das macht es irgendwie einfacher sich zurecht zu finden. Der 'Verhaltenskodex' ist ähnlich, das hilft! :-)
Heute Abend hatte ich meinen ersten Nederlands cursus (Holländischkurs). Ich wurde im obersten Level eingestuft und war erst schon ein wenig gehemmt. Aber ich hab eigentlich alles verstanden und konnte mich auch ausdrücken. Kann noch nicht so viele Wörter aber man lernt.
Weil es hier recht kalt und regnerisch ist, hab ich heute den H&M gestürmt um etwas schönes Herbsthaftes zum Anziehen zu haben bis ich in zwei Wochen mein Zeug aus der Schweiz mitnehmen kann :-)

So, das war jetzt aber wieder mal ein langer Eintrag. Hoffe es langweilt euch nicht... Und sonst, ist's für mich ne gute 'Verarbeitungs-und Erinnerungsmethode'.

Danke viel viel mals für alle eure lieben e-mails und sorry dass ich nicht alle sofort beantworten kann! Ich habe echt viel für die Uni zu tun.

Wünsche euch ne super Zeit!
Tot ziens!

Samstag, 8. September 2007

Exploring Amsterdam


Voilà! Mein schönes "neues" fiets (Velo), mit dem ich heute Amsterdam UNSICHER gemacht habe (diese Rückbrems-Geschichte ist echt noch ne Herausforderung...!)

Amsterdam hat so viele verschiedene Gesichter. Ich wusste ja dass es in Amsterdam Viertel gibt wo man lieber nicht hin sollte und andere, wo man gar nicht mehr weggehen will... Heute Morgen konnte ich ganz ohne Stress den schnellsten/schönsten Weg mit dem Fahrrad zur Uni erkunden. Nachdem ich mich am Freitag Morgen mit meinem fiets (Velo) ziemlich verfahren hatte und ein wenig zu spät zur Uni kam, wollte ich mir das ganze doch noch mal genauer anschauen. Wenn ich richtig fahre, dann kann ich entlang einer der drei (bis vier) grossen, berühmten Grachten entlang fahren und komme ziemlich direkt zum "Spui" (Schpäü ausgesprochen). Dort ist dann auch schon bald mal die Uni. Die drei Grachten sind die Prinsengracht (Prinzengracht), die Keizersgracht und die Herengracht. Später kommt dann noch der Singel - auch ne Gracht (übrigens "Chracht" ausgesprochen...tja, Holland!).
An der Uni hab ich dann auch schon mal ein paar nette Leute kennengelernt. Unter anderem Austauschstudentinnen, eine aus Paris, die andere aus der Tschechischen Republik. Im Literaturkurs hab ich mit einer holländischen Studentin ein bisschen geplaudert. Meistens auf Holländisch - sie war so freundlich und geduldig, sich meine paar Brocken anzuhören :-) Je mehr man redet desto mehr kommt man in die Sprache rein. Darum besuche ich morgen dann auch gleich mal ne holländische Forsquare Gemeinde in Nord Amsterdam.
Das wird spannend, weil ich, um dahin zu kommen, die Fähre nehmen muss. Keine Ahnung wo die ab-und anlegt, irgendwo beim Bahnhof. Dann geht das Abenteuer erneut los mit den Strassen suchen etc. D.h. ich geh morgen (hoffentlich) früh genug aus dem Haus.

Wie gesagt, heut hatt ich etwas Zeit die Stadt zu bestaunen. Es ist echt so genial mit dem Velo, völlig anders als zu Fuss oder mit dem Bus! Es gibt hier auch Flohmärkte und Blumenmärkte und Buchmärkte und und und... Viel zu entdecken.

Na dann, auf bald. Doei! ("Tschüssli" oder so auf holländisch)

Donnerstag, 6. September 2007

Jetzt geht's los...


Hellou!
Na, wer hätte das gedacht. Als ich heute morgen aufstand hätte ich mir niemals erträumen lassen, dass ich auf dem Heimweg nicht mehr im Bussessel sondern auf dem "fiets" (Velo) sitzen würde...! Ich ging heute zur Bank, traf dort eine andere Austauschstudentin, die mir von einer Velo-Lotterie erzählte. Da ging ich dann auch hin so gegen halb eins. Jeder erhielt ne Nummer und dann begann das Warten, ganz gespannt und aufgeregt wartete ich darauf ob meine auch dabei ist. Die Chancen waren nicht sehr gross, darum hab ichs dann auch fast nicht geglaubt als meine Nummer genannt wurde :-) Dann fieng aber das Warten an. bis um drei uhr oder noch länger warteten wir auf die Fahrräder. Dann konnte ich mir noch eins aussuchen. Ich wollte unbedingt ein schwarzes. Es hatte noch genau zwei schwarze, waren beide gut. Während dem Warten hatte ich Gelegenheit ein wenig mit den andern Studenten zu plaudern. Später ging ich dann mit Edith und Janna (zwei Studentinnen aus Berlin) Schlösserkaufen (ganz wichtig!) und nen Kaffee trinken. War echt schön mal jemanden kennen zu lernen.
Morgen fängt für mich die Uni an. Bin sehr gespannt ob ich den Weg finde mit meinem fiets... :-/ Ist nämlich sehr gefährlich hier mit dem Velo. Man muss sehr frech sein, sonst kommt man nirgends hin. Als Fussgänger ist's aber noch fast gefährlicher. Die Autos sind nett, halten an, die Velos NICHT! :-)
Hätte noch fast nen Umfall gebaut heute, das Velo hat nur Rücktrittbremse (das ruft bei mir gewisse Kindheitserinnerungen vor...) Ist echt tricky damit zu fahren und sehr gewöhnungsbedürftig!
Einen Adapter für meinen Laptop-Stecker hab ich nun auch gefunden (sehr schwierig hier), d.h. jetzt kann ich meinen Laptop und das Internet ausgiebig brauchen.
So, das war mal das neuste. Hier noch ein Foto vom Schlösser kaufen. Das Velo in der Mitte mit dem schwarzen Schloss und dem roten ist MEINS! :-)

Tot ziens!
Mirj

Dienstag, 4. September 2007

Endlich da!


Juhui! Ich hab's geschafft! Nach langem Warten bin ich nun endlich angekommen. Das Flugzeug hatte zwar eine Stunde Verspätung aber ich bin trotzdem noch vor Sonnenuntergang in Amsterdam angekommen. Unterwegs habe ich zwei nette Schwizermeitli angetroffen. Zwei zukünftige Studentinnen aus Bern :-) War nett mit ihnen und wir konnten zusammen aufs Gepäck warten und uns mit den Ticketautomaten rumschlagen. Endlich im Zug hat mir ein netter zukünftiger Mitstudent angerufen. Er hat sich netterweise bereiterklärt den Schlüssel und das Bettzeug für mich auf dem Büro abzuholen das leider bei meiner Ankunft schon geschlossen hatte. Er hat sogar auf mich gewartet! Endlich mit dem Schlüssel und meinem nagelneuen IKEA Bettzeug ausgerüstet habe ich mich auf den Weg gemacht. Nach einem guten Dürum (diesmol leider no ohni di, David...:-) stieg ich zuerst mal in den falschen Bus. Netterweise hat mich der Buschauffeur noch vor der Abfahrt darauf aufmerksam gemacht. Nachdem ich dann hier in der Gegend eine Weile lang mein Haus gesucht habe, den 27kg schweren Koffer die zwei Stockwerke im falschen Haus hochgeschleppt habe, fand ich endlich mein Zimmer! Es übertrifft alle meine Erwartungen. Hat sogar ein eigenes Bad und eine "Küche" (d.h.Mikrowelle,tragbarer Kochherd, Kühlschrank und Waschbecken).Ich bin total happy endlich hier zu sein.Mitbewohner hab ich bis jetzt noch keine angetroffen, schau morgen dann mal ob's hier auch so was wie nen Gemeinschaftsraum oder so gibt. Ah ja, Internet hab ich auch im Zimmer, hehe. Grossartig! Ich versuch hier auch mal noch ein zwei Bilder hochzuladen, damit ihr ne Idee bekommt von meinem neuen zu Hause.
Also dann, "Tot ziens" ihr lieben!

PS: Besuch darf ich hier auch empfangen, Platz hat's genug und über Nacht kann man auch bleiben (mit Mätteli und Schlafsack oder so ist's kein Problem!)